Das kleine Datenmonster – sehr schön!

Eigentlich mag ich Datenmonster nicht so …

… aber hier haben wir ein wirklich interessantes kleines Monster, das uns in die Wohnzimmer und Büros gebracht wird.

Der erste Spieltag ist vorbei und hat uns schöne, traurige, interessante und unerwartete Momente beschert.
Die Bundesliga in der Hermesworld geht über die Emotionen hinaus und hält uns wirklich tolle statistische Schmankerln bereit.

Von den offensichtlichen Dingen wie Aufstellungen und Wechseln, geht es hin zu Passquoten, Foulspielen, usw.
Auf der Startseite werden zudem die Top-Drei unter den Torschützen, Passgebern etc. präsentiert.
Im Grunde die Dinge, die einen Fußballfan wirklich interessieren.

Klasse ist, dass man sich seine eigenen Boards zusammenstellen kann, mit Infos eigens ausgewählter Clubs.

Ich werde sicherlich noch öfter nach den Spieltagen hier vorbeischauen.

Datenmonster

Medialer Umgang mit Menschen …

…, die in der Öffentlichkeit stehen.

Das Thema Journalismus – und dort speziell der Boulevard – ist schon immer heiß, wenn es um Prominente geht. Wie weit gehen Paparazzi, welchen Druck bauen die Medien – speziell auch bei Sportlern – auf?

Gestern wurde Bruno Labbadia in Stuttgart entlassen und sein Trainerkollege Christian Streich gibt ihm Deckung gegenüber den Medien.
Ich muss sagen wie er es macht: Respekt. Was er sagt: absolut richtig, so kann und darf es nicht sein.

Christian Streich, Trainer des SC Freiburg, redet Klartext.

Der Sensationsjournalismus nimmt keine Rücksicht auf Menschen und deren Privatsphäre mehr. Ich kann mich sehr gut an den Mordfall Lena in unserem beschaulichen Emden erinnern, als man allerorts davon hörte, dass die Medienvertreter Kindern aus der Nachbarschaft Geld boten, um an Informationen zu gelangen.

Wenn es dann soweit geht, dass Unwahrheiten – oder zumindest Halbwahrheiten und Vermutungen – verbreitet werden, um die nächste Sensation präsentieren zu können, dann hört es auch für mich auf.

Und das ist es wiederum, das meiner Meinung nach in der Zukunft dafür sorgen wird, dass Social Media an Aktualität nie verlieren werden. Immer mehr Menschen wenden sich schon heute von dieser Art des Journalismus ab, sie haben einfach keine Lust mehr darauf, dass man nie weiß ob eine Story wahr oder unwahr ist.

Im Video der Badischen Zeitung kommt mir Herr Streich so etwas von sympathisch rüber, dass man fast Angst darum haben muss, dass er das Haifischbecken Bundesliga mental nicht überstehen könnte.

Und liebe Journalisten und Medienvertreter: denkt bitte immer daran, dass der Fall Enke kein Einzelfall bleiben könnte, wenn Ihr die Prominenten wegen der Quote dermaßen in die Ecke drängt, dass labilen und psychisch angeschlagenen Menschen nur ein solcher Ausweg zu bleiben scheint.

Euer Mike