Facebook: Seiten-Likes durch Post-Likes generieren

Seiten-Likes

Seiten-Likes durch Post-Likes – wie geht das?

Moin.
Immer wieder sucht man nach Möglichkeiten Fans auf seine FB-Seite zu ziehen und diese zum „Liken“ zu animieren.
Für Seiten, die unter 100.000 Fans haben, gibt es da eine Möglichkeit, die noch nicht jedem bekannt ist.

Im Grunde ist es total simpel – obwohl anscheinend bei einigen Seiten das Feature nicht gegeben ist.
Ihr sucht einfach einen Post und klickt auf die „Likes“ für diesen Post.

Dort seht Ihr welche Leute Euch bereits geliked haben und welche nicht – die könnt Ihr nämlich, per einfachem Klick, dazu einladen Eure Seite mit „gefällt mir“ zu markieren. Dies macht Ihr dann automatisch im Namen Eurer Seite, nicht im Namen Eures Privatprofils.
Einige Admins berichten von einer etwa 10%igen Erfolgsquote. Dafür, dass diese Methode keinen Cent kostet, sollte man das ruhig einmal ausprobieren.

Nach ein wenig Recherche habe ich ein passendes Video dazu gefunden, das alles noch einmal visualisiert.

Euer Mike

Unternehmen unwissentlich bei Facebook

Facebook Unding

Ist es das neue Geschäftsmodell von Facebook?

Es gibt sie, Firmenseite bei Facebook, die keine sind – sie sind laut Facebook „inoffizielle Seiten“ mit dem Hinweis:
„Diese Seite wurde anhand der Interessen der Personen auf Facebook erstellt. Sie ist mit keiner Person im Zusammenhang mit „XYZ“ verknüpft oder deren Eigentum.“
Zusätzlich kann man natürlich „diese Seite mit einer bestehenden anderen Seite zusammenführen“ oder aber „diese Seite als Eigentümer beanspruchen“.

Facebook Unding

Soweit so schlecht.

Natürlich finde ich es gut, wenn Unternehmen auf Social Media Plattformen aktiv sind und diese korrekt nutzen – aber wenn sie nicht wollen, sich unsicher fühlen oder einfach gute Gründe haben es nicht zu sein, dann sollte natürlich nicht automatisch eine Seite einfach so angelegt werden dürfen.

Das sieht auch der Marken- und Wettbewerbsanwalt Stefan Schoeller von PMSP Rechtsanwälte so.

Wie also zukünftig verfahren wird, ob es rechtliche Auseinandersetzungen gibt (wovon ich ausgehe) und wie diese enden, wird man sehen.
Fakt ist jedenfalls, dass man Unternehmen nicht zwingen kann die Plattformen zu nutzen und auch nicht plump anbieten, man könne ja mit dem Anlegen eines echten Accounts die inoffiziellen Seiten löschen.

Dieser Versuch Unternehmen in die Facebook-Falle zu locken ist in meinen Augen äußerst unseriös und darf nicht so stehengelassen werden.
Wenn ein Unternehmen eine Seite anlegt und sich dann nicht kümmert, das Monitoring vernachlässigt und so die Seite verkommt, bzw. aus dem Ruder läuft – bitte, das Unternehmen hat es so gewollt.
Wenn aber keine eigene Seite angelegt wurde und das Unternehmen trotzdem präsent ist (und es sogar Bewertungsmöglichkeiten gibt, von denen das Unternehmen nichts weiß), dann ist das inakzeptabel.

Wie seht Ihr das?

Euer Mike

Auch die Menschen der beratenden und schreibenden Branchen leben von Einnahmen.

Einnahmen? Wieso denken die Dienstleister immer nur ans Geld?

Ja, ich selbst bekomme die Diskussionen mit Kunden natürlich immer wieder mit.

Es werden Treffen gemacht, man stellt Ideen vor und erzählt aus seinem Wissensschatz – und der Kunde versteht es.
Er ist überzeugt, auch von der zu investierenden Zeit und davon, dass weniger Aufwand nicht zielführend ist für das, was er sich erhofft und als Ziele formuliert und ausgegeben hat.

Dann kommen wir an den Punkt, der für alle immer wieder zum Debakel wird: die Vergütung für zu erbringende Leistungen.

Plötzlich ist dann doch alles nicht mehr so klar, nicht mehr so viel Aufwand nötig und eigentlich weiß man sowieso nicht, ob man das wirklich braucht, denn eigentlich läuft doch der Laden sehr gut und man glaubt nicht, dass es in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten, Jahren anders wird.
Vor allem unter dem Aspekt, dass Unternehmen für „ein bisschen Social Media Arbeit“ keine Stelle besetzen werden sei die Frage erlaubt: wer soll sich dauerhaft neben dem Tagesgeschäft im Unternehmen mit den neuen Medien befassen? Wer hat die Zeit für ein Monitoring, für das Erlernen von Social Media Tools? Wer hat die Zeit sich mit den schwer dynamischen Veränderungen der Branche zu befassen und up-to-date zu bleiben? Wer kann Literatur lesen und den Wissenstransfer durchführen? Das kann nur ein extra dafür eingestellter Mitarbeiter – oder externe Unterstützer. Letztere haben gar den Vorteil, dass sie Einblicke in verschiedene Branchen haben und verschiedenste Herangehensweisen testen konnten, da nicht jede Branche gleich tickt. So etwas ist auch für einen internen Social Media Manager schwer nachzustellen.

Von Luft und Liebe?

Und dann fragt man sich tatsächlich, ob diese Unternehmer glauben, dass andere Menschen (die selbstständig arbeiten) von Luft und Liebe alleine leben können. Immer wieder gibt es dann zudem Anfragen von Zeitungen, Agenturen, Firmen usw. usf. ob man nicht für lau Leistungen anbieten will, um die Wahrnehmung steigern zu können und vielleicht irgendwann einmal einen Kunden darüber zu gewinnen. „Das ist doch tolle Eigen-PR“ kommt dann oft als Aussage.

Sicherlich, es gibt (oder besser gab) Projekte, da mach(t)e auch ich das, weil ich die entsprechenden Leute persönlich kannte, weil ich mir langfristig schon vorstellen konnte, dass sich ein solcher „pro bono“-Aufwand irgendwann „lohnt“ – wenn es im Rahmen blieb und nicht die bezahlte Arbeitszeit überstieg.

Fakt ist aber: Selbstständige müssen alles selbst tragen, von der Krankenversicherung bis hin zur Büromiete – wie jedes andere Unternehmen auch.
Wenn ich das Ziel „Stillen des Hungers“ habe, dann diskutiere ich doch auch nicht nachträglich beim Bäcker über den von ihm verlangten Preis.

Hier möchte ich ein Beispiel zeigen, wie ein anderer auf einen solchen Vorschlag reagierte.
Herrlich. 🙂

Einnahmen brauchen auch der Denker und der Schreiberling.

Also liebe Unternehmer – wer mit mir zusammenarbeiten möchte, der muss mich dafür auch bezahlen.
Das nur zur Info, damit Sie das wissen BEVOR wir vllt. miteinander reden.

Euer Mike