Facebook: Seiten-Likes durch Post-Likes generieren

Seiten-Likes

Seiten-Likes durch Post-Likes – wie geht das?

Moin.
Immer wieder sucht man nach Möglichkeiten Fans auf seine FB-Seite zu ziehen und diese zum „Liken“ zu animieren.
Für Seiten, die unter 100.000 Fans haben, gibt es da eine Möglichkeit, die noch nicht jedem bekannt ist.

Im Grunde ist es total simpel – obwohl anscheinend bei einigen Seiten das Feature nicht gegeben ist.
Ihr sucht einfach einen Post und klickt auf die „Likes“ für diesen Post.

Dort seht Ihr welche Leute Euch bereits geliked haben und welche nicht – die könnt Ihr nämlich, per einfachem Klick, dazu einladen Eure Seite mit „gefällt mir“ zu markieren. Dies macht Ihr dann automatisch im Namen Eurer Seite, nicht im Namen Eures Privatprofils.
Einige Admins berichten von einer etwa 10%igen Erfolgsquote. Dafür, dass diese Methode keinen Cent kostet, sollte man das ruhig einmal ausprobieren.

Nach ein wenig Recherche habe ich ein passendes Video dazu gefunden, das alles noch einmal visualisiert.

Euer Mike

Das kleine Datenmonster – sehr schön!

Eigentlich mag ich Datenmonster nicht so …

… aber hier haben wir ein wirklich interessantes kleines Monster, das uns in die Wohnzimmer und Büros gebracht wird.

Der erste Spieltag ist vorbei und hat uns schöne, traurige, interessante und unerwartete Momente beschert.
Die Bundesliga in der Hermesworld geht über die Emotionen hinaus und hält uns wirklich tolle statistische Schmankerln bereit.

Von den offensichtlichen Dingen wie Aufstellungen und Wechseln, geht es hin zu Passquoten, Foulspielen, usw.
Auf der Startseite werden zudem die Top-Drei unter den Torschützen, Passgebern etc. präsentiert.
Im Grunde die Dinge, die einen Fußballfan wirklich interessieren.

Klasse ist, dass man sich seine eigenen Boards zusammenstellen kann, mit Infos eigens ausgewählter Clubs.

Ich werde sicherlich noch öfter nach den Spieltagen hier vorbeischauen.

Datenmonster

SPIN-Selling – ist auch Storytelling

SPIN-Selling

SPIN-Selling ist eine der effektivsten Methoden der Verkaufsgesprächsführung

Ok, was ist SPIN-Selling, wie sinnvoll ist es und was hat das verdammt nochmal mit Storytelling zu tun?

Ich möchte das step-by-step erklären.
SPIN-Selling (deutsch auch SPAN-Methode) ist eine Verkaufstechnik, die in mehr als 12 Jahren wissenschaftlich z.B. von Neil Rackham (USA) entwickelt wurde.

Nach dieser Entwicklungszeit startete das Instrument im Jahre 1988 erfolgreich und ist seit dem ein echter Geheimtipp, wenn es um Verkaufstechniken geht – auch heute noch.

Ich habe diese Technik während meines Studiums in einem Extra-Seminar kennen und lieben gelernt.

Schon damals schien mir das plumpe Werben für Produkte und Dienstleistungen zuwider, denn die SPIN-Technik ist tatsächlich ein effektiver Gegenpol dazu. Es geht beim SPIN-Selling nicht darum eigene Produkte in den Vordergrund zu bringen, sondern den Bedarf und die Bedürfnisse der potenziellen Kunden.

Anstatt als Verkaufender dem Interessenten plump Broschüren vor den Latz zu knallen und ein Produktdetail nach dem anderen anzubiedern, getreu des Mottos „Wir sind die Könige der Welt!“, ist es eine Fragetechnik, die hauptsächlich den Kunden reden und in einem Meer aus Emotionen versinken lässt. Das war jetzt pathetisch, was? 🙂

SPIN-Selling
Quelle: http://orbusbloglive.azurewebsites.net

Also, wofür steht SPIN?

Das S steht für – SITUATION

Das ist die erste Phase, in der Fragen rund um die Situation des Unternehmens gestellt werden. Hierbei werden Informationen gesammelt, die für die weiteren Fragen notwendig sind.

Stellen wir uns einmal vor, wir sind Verkäufer für höhenverstellbare Schreibtische (Gruß an Hannes von Takuma Softwaredesign an dieser Stelle – er weiß, warum. ;))

Dann könnten Situationsfragen sein: „Erzählen Sie doch einmal, was macht Ihr Unternehmen genau? Wie ist es auf dem Markt positioniert? Wie viele Mitarbeiter haben Sie und wo arbeiten diese in erster Linie – im Büro?“

Mit diesen Fragen versucht man Problemfelder des Unternehmens zu identifizieren.

Der Spiegel ist gezückt, hinein in die nächste Stufe.

Das P steht für – PROBLEM

Hier werden Fragen gestellt, die vorher identifizierte Problemfelder detaillierter betrachten. Es wird der eben gezückte Spiegel vorgehalten, um aufzuzeigen wo die Probleme liegen. Der Kunde wird auf dem Weg ins Tal der Tränen geschickt und wird sich über die eigenen Antworten bewusst, was in seinem Unternehmen schief läuft.

„Sie haben also viele Mitarbeiter im Büro, wie ist denn so der Krankenstand? Haben Sie viele Ausfälle? Woraus resultieren diese? Sind Rückenschmerzen der Belegschaft ein großes Problem?“

Nun folgen die beiden wichtigsten Frage-Phasen.

Die nächste treibt dem Kunden die Tränen in die Augen, denn jetzt kommen die Fragen, die darlegen, was diese Probleme für Auswirkungen auf das Unternehmen haben.

Das I steht für – IMPLICATION (oder eben auf deutsch AUSWIRKUNGEN, daher „SPAN„)

Die I-Fragen sollen dem Kunden also vor Augen halten, was tatsächlich durch die Probleme entsteht, welche Auswirkungen sie haben.

„Hat dieser Krankenstand durch Rückenprobleme große Auswirkungen? Wie hoch sind die Kosten für Aushilfskräfte oder Überstunden der übrigen Mitarbeiter? Wie hoch sind die Zeitverluste und gibt es Schwierigkeiten dadurch mit Kunden?“

An dieser Stelle wird dem Kunden klar, dass seine Probleme ggf. größer sind, als er wahr haben möchte, dass die Auswirkungen tatsächlich ggf. bedrohlich sind und ihm wird klar, dass er etwas tun muss.

In der nächsten Fragephase holt man den Kunden dann heraus aus dem Tal der Tränen und zeigt ihm, dass Licht am Ende des Tunnels ist.

Das N steht für – NEED-PAYOFF oder auch NUTZEN

Durch Fragen wird dem Kunden aufgezeigt, dass es ggf. Möglichkeiten und Lösungen gibt.

„Wenn Sie nun etwas hätten, dass Ihnen dabei hilft, den Krankenstand durch Rückenprobleme zu minimieren, würden Sie dann nicht viel Geld sparen und Ihre Kunden besser und effizienter bedienen können? Das würde Ihnen doch sicherlich dann eine verbesserte Marktposition ermöglichen, nicht wahr? Stellen Sie sich vor es gäbe höhenverstellbare Schreibtische, die den Krankenstand um 15% senken, wäre das nicht in Ihrem Sinne?“

Und dann, wirklich erst dann, kommt die Vorstellung der eigenen Produkte und Dienstleistungen zum Tragen.

Wenn Ihr bis hier her gelesen habt und Ihr wisst was Storytelling ist, dann solltet Ihr nun auch den Zusammenhang erkennen.
Diese Technik entwickelt im Kopf des Gesprächspartners eine emotionale Geschichte, die ihn berührt, denn es ist seine Geschichte.

Beim Storytelling gibt es eine Dreiteilung der jeweiligen Geschichte:

Der erste Akt einer Geschichte beschreibt den derzeitigen unbefriedigenden Zustand einer Situation und liefert den Anlass für das Bevorstehende.
Das entspricht dabei der S- und der P-Phase. 

Im zweiten Akt fällt die Entscheidung und alles beginnt. Es werden die Wege zur Lösung des Problems gesucht und schließlich gefunden.
Das entspricht dabei der I-Phase.

Im dritten Akt stellt sich der Erfolg ein. Das Problem ist gelöst, die Aufgabe erfüllt, der Held wird belohnt.
Das entspricht dabei der N-Phase. 

  • Du zeichnest durch Fragen die Geschichte des Unternehmens im Kopf des Gesprächspartners nach.
  • Du leitest ihn durch Deine Fragen gedanklich durch die unbefriedigende Situation, zeigst durch Fragen auf was alles passieren kann und wird, wenn keine Lösungen erfolgen und Entscheidungen getroffen werden.
  • Das alles ist hoch emotional, da das Schicksal des Unternehmens in den Fokus gerät.
  • Am Ende bist Du der Held – oder zumindest der Helfer – der Geschichte, der hilft das Problem zu lösen, die Aufgabe zu erfüllen und der die Unternehmensgeschichte zu einem Happy End bringen kann.

Probiere es einmal aus und schau Dir die Videos von Neil Rackham sowie Joe Girard im Artikel an – sie sind es wirklich wert.

Kommt gut in die Woche und „Happy Selling“ oder „Happy-Storytelling“. 😉

Euer Mike

Quelle des Beitragsbildes.