Das Internet vergisst nie!

Medienkompetenz, ein Schlagwort, das wir immer wieder im Zusammenhang mit dem Social Media Marketing in Unternehmen hören.

  • Sind die involvierten Mitarbeiter mit einer gewissen Medienkompetenz ausgestattet?
  • Sind sie in der Lage Regeln und Guidelines einzuhalten?
  • Sind sie in der deutschen Sprache einigermaßen unfallfrei unterwegs?
  • Schaffen Sie es sachlich, freundlich und kompetent aufzutreten?

In diesem Zusammenhang wird häufig darauf hingewiesen, dass das Internet nie vergisst, quasi nahezu alles Geschriebene auf immer und ewig in den Weiten des Internets verfügbar bleibt.
Wenn dann ein wenig medienkompetenter Mitarbeiter etwas verfasst, das für das Unternehmen nicht gut ist, kann es schon ein wenig Mehraufwand bedeuten diesen Fehler wieder auszubügeln und das google-Ranking zu optimieren.

Medienkompetenz ist aber auch im Zusammenhang mit dem Bewerbungsmanagement ein Thema.
Nicht selten suchen Recruiter der Unternehmen auch im Netz nach den Namen der Bewerber und der Onlinevergangenheit.

Deshalb ist es mit Sicherheit wichtig unseren Kindern mit auf den Weg zu geben: seid vorsichtig mit dem, was Ihr macht – es könnte im Zweifelsfall Eure Zukunft negativ beeinflussen.
Aber ist es wirklich ein Muss als Privatperson allglatt und fehlerfrei im Netz zu agieren, um auf teufel komm raus die persönliche Reputation scheinbar zu wahren?

Meine ehrlich gemeinte Antwort ist: nein.

Ich möchte das mit einem Zitat von Zsa Zsa Gabor erklären:
„Menschen, an denen nichts auszusetzen ist, haben nur einen Fehler: sie sind uninteressant.“

Euer Mike

360-Grad-Fotografie, google business photos

Die so genannte 360-Grad-Fotografie hält immer mehr Einzug.

Hier in Ostfriesland gibt es einen Anbieter, der sich bereits durch Gastronomiekunden einen Namen gemacht hat.
Die Panoramawerkstatt aus Esens liefert Bilder und Panoramen, die einen hohen Mehrwert liefern können – zudem sehr günstig muss ich mal sagen.
Und nein, ich bin KEIN PW-Akquisiteur. 🙂

Beispiel Insel Langeoog: http://www.langeoog-360grad.de/

Wie sehr diese Art der Darstellung aufkommt zeigt, dass nun auch google mit Ihrem google-Business-Photo Service diese Art der  Fotografie aufnimmt und sicherlich die Suchrelevanz früher oder später steigt.
Zwar kann man es nicht verstehen, dass es Voraussetzungen für Fotografen gibt, die unnötig sind (z.B. werden bestimmte Objektive für eine Lizenzierung der Fotografen vorausgesetzt, auch wenn diese bereits mit neueren und besseren Objektiven arbeiten) – aber diese Art der Darstellung ist schon sehr schön und kann vielfältig eingesetzt werden.

Bin gespannt ob wir hier das neue google-My Business der Zukunft sehen.

Euer Mike

360-Grad-Fotografie

Fußball ist Emotion, Fußballfans oft Freunde

Dass Sponsoring im Fußball deshalb wirkt, weil es in einem außerordentlich emotionalen Umfeld geschieht, ist in der Sportpsychologie ein offenes Geheimnis.
Aber es gibt immer noch Leute, die diese Emotionen beim Fußball nicht nachvollziehen können, nicht verstehen. Meine Frau ist da sicherlich ein gutes Beispiel.

Ich habe in meiner Vorstellung bereits angedeutet, dass ich nicht nur geschäftlich am Fußball interessiert bin, nein, ganz im Gegenteil – ich bin ein ebenso emotionaler Fan eines Fußballclubs.
Nicht selten fragt mich meine Familie beim Schauen eines Spiels, ob sie denn einen Notarzt rufen sollen. Und ich weiß, es geht nicht nur mir so.
Ist man aber deshalb auch immer gleich Freund anderer Gleichgesinnter und Fans des eigenen Lieblingsclubs?

Im Stadion dann ist es oft anscheinend tatsächlich so. Man steht im Block (ja, ich liebe Stehplätze) und fällt bei einem erzielten Tor der Lieblinge wildfremden Menschen in die Arme, man feiert und tanzt gemeinsam, als kenne man sich schon ewig. In diesem speziellen und hochemotionalen Moment ist es auch vollkommen egal wer dort in deinen Armen liegt- ob er Zähne hat oder nicht, ob er nach Parfüm duftet oder nach Bier riecht, ob er „Kutte“ ist oder ein ansonsten von mir eher gemiedener „Hool“ …

Und wenn es sich um Gleichgesinnte dreht, denen es nicht gut geht, dann hält diese Gemeinschaft um so mehr zusammen.
Ich selbst habe damals an einem Benefizspiel mitgewirkt, zugunsten der Familie eines Fans, der sich das Leben nahm. Es war keine Frage für mich die Reisestrapazen und Kosten auf mich zu nehmen, denn diese Aktion war es einfach wert.

Solche Aktionen gibt es zuhauf – nicht nur im Fußball. Aber dennoch ist derzeit eine Aktion im Netz zu finden, die Gänsehaut erzeugt, die emotional ist und zeigt, was Fußballfans für gleichgesinnte „Freunde“ alles tun.
Rooie Marck ist mit 54 Jahren ein Ultra von Feyenoord Rotterdam. Er ist todkrank und bekommt von seinen Freunden ein einmaliges Geschenk.

Ich möchte Euch das Video zu dieser Aktion nicht vorenthalten.

Einfach klasse. Drei Tage danach starb Rooie Marck …

Video: 

Artikel der Hamburger Morgenpost vom 24.07.13 mit Details.

Euer Mike