Auch die Menschen der beratenden und schreibenden Branchen leben von Einnahmen.

Einnahmen? Wieso denken die Dienstleister immer nur ans Geld?

Ja, ich selbst bekomme die Diskussionen mit Kunden natürlich immer wieder mit.

Es werden Treffen gemacht, man stellt Ideen vor und erzählt aus seinem Wissensschatz – und der Kunde versteht es.
Er ist überzeugt, auch von der zu investierenden Zeit und davon, dass weniger Aufwand nicht zielführend ist für das, was er sich erhofft und als Ziele formuliert und ausgegeben hat.

Dann kommen wir an den Punkt, der für alle immer wieder zum Debakel wird: die Vergütung für zu erbringende Leistungen.

Plötzlich ist dann doch alles nicht mehr so klar, nicht mehr so viel Aufwand nötig und eigentlich weiß man sowieso nicht, ob man das wirklich braucht, denn eigentlich läuft doch der Laden sehr gut und man glaubt nicht, dass es in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten, Jahren anders wird.
Vor allem unter dem Aspekt, dass Unternehmen für „ein bisschen Social Media Arbeit“ keine Stelle besetzen werden sei die Frage erlaubt: wer soll sich dauerhaft neben dem Tagesgeschäft im Unternehmen mit den neuen Medien befassen? Wer hat die Zeit für ein Monitoring, für das Erlernen von Social Media Tools? Wer hat die Zeit sich mit den schwer dynamischen Veränderungen der Branche zu befassen und up-to-date zu bleiben? Wer kann Literatur lesen und den Wissenstransfer durchführen? Das kann nur ein extra dafür eingestellter Mitarbeiter – oder externe Unterstützer. Letztere haben gar den Vorteil, dass sie Einblicke in verschiedene Branchen haben und verschiedenste Herangehensweisen testen konnten, da nicht jede Branche gleich tickt. So etwas ist auch für einen internen Social Media Manager schwer nachzustellen.

Von Luft und Liebe?

Und dann fragt man sich tatsächlich, ob diese Unternehmer glauben, dass andere Menschen (die selbstständig arbeiten) von Luft und Liebe alleine leben können. Immer wieder gibt es dann zudem Anfragen von Zeitungen, Agenturen, Firmen usw. usf. ob man nicht für lau Leistungen anbieten will, um die Wahrnehmung steigern zu können und vielleicht irgendwann einmal einen Kunden darüber zu gewinnen. „Das ist doch tolle Eigen-PR“ kommt dann oft als Aussage.

Sicherlich, es gibt (oder besser gab) Projekte, da mach(t)e auch ich das, weil ich die entsprechenden Leute persönlich kannte, weil ich mir langfristig schon vorstellen konnte, dass sich ein solcher „pro bono“-Aufwand irgendwann „lohnt“ – wenn es im Rahmen blieb und nicht die bezahlte Arbeitszeit überstieg.

Fakt ist aber: Selbstständige müssen alles selbst tragen, von der Krankenversicherung bis hin zur Büromiete – wie jedes andere Unternehmen auch.
Wenn ich das Ziel „Stillen des Hungers“ habe, dann diskutiere ich doch auch nicht nachträglich beim Bäcker über den von ihm verlangten Preis.

Hier möchte ich ein Beispiel zeigen, wie ein anderer auf einen solchen Vorschlag reagierte.
Herrlich. 🙂

Einnahmen brauchen auch der Denker und der Schreiberling.

Also liebe Unternehmer – wer mit mir zusammenarbeiten möchte, der muss mich dafür auch bezahlen.
Das nur zur Info, damit Sie das wissen BEVOR wir vllt. miteinander reden.

Euer Mike

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