Klarnamen und die Pflicht der Nutzung bei Facebook

Klarnamen sind Pflicht, ohne ist die Sperrung möglich

Ich weiß, für die Sociale Marketer nichts Neues, für den einen oder anderen User schon.
Facebook hat es nicht nur in seinen AGB festgeschrieben, es ist auch anwaltlich bereits bestätigt und auch per Gerichtsurteil für rechtens erklärt worden.
Anscheinend können da auch das deutsche Datenschutzrecht nichts gegen ausrichten.

Klarnamen
Quelle: wn.de / Foto: dpa-tmn

Der Punkt 4 der FB-Nutzungsbedingungen heißt da:

Registrierung und Kontosicherheit

Facebook-Nutzer geben ihre wahren Namen und Daten an, und wir benötigen deine Hilfe, damit dies so bleibt.
Nachfolgend werden einige Verpflichtungen aufgeführt, die du uns gegenüber bezüglich der Registrierung und der Wahrung der Sicherheit deines Kontos eingehst:

  1. Du wirst keine falschen persönlichen Informationen auf Facebook bereitstellen oder ohne Erlaubnis kein Profil für jemand anderen erstellen.
  2. Du wirst nur ein einziges persönliches Konto erstellen.
  3. Wenn wir dein Konto sperren, wirst du ohne unsere Erlaubnis kein anderes erstellen.
  4. Du wirst deine persönliche Chronik nicht hauptsächlich für deinen eigenen kommerziellen Profit verwenden und auch nicht eine Facebook-Seite für solche Zwecke nutzen.
  5. Du wirst Facebook nicht verwenden, wenn du unter 13 Jahre alt bist.
  6. Du wirst Facebook nicht verwenden, wenn du ein verurteilter Sexualstraftäter bist.
  7. Du wirst dafür sorgen, dass deine Kontaktinformationen stets korrekt sind und sich auf dem neuesten Stand befinden.
  8. Du wirst dein Passwort (oder deinen geheimen Schlüssel, wenn du ein Entwickler bist) nicht weitergeben, keine andere Person auf dein Konto zugreifen lassen oder keine anderweitigen Handlungen durchführen, die die Sicherheit deines Kontos gefährden können.
  9. Du wirst dein Konto (einschließlich jedwede von dir verwaltete Seite oder App) an niemanden übertragen, ohne vorher unsere schriftliche Erlaubnis einzuholen.
  10. Wenn du einen Nutzernamen bzw. eine ähnliche Kennung für dein Konto oder deine Seite auswählst, behalten wir uns das Recht vor, diese/n zu entfernen oder zu widerrufen, sollten wir dies als notwendig erachten (zum Beispiel, wenn ein Markeninhaber eine Beschwerde über einen Nutzernamen einreicht, welcher nicht in engem Bezug zum tatsächlichen Namen eines Nutzers steht).“

Somit ist klar, Facebook will und darf vermehrt User aussperren, die ihr Profil nicht mit ihrem echten Namen (Klarnamen) nutzen.
Das hat einen einfachen Grund: Facebook will die gesammelten Daten nutzen und kann das nur, wenn es im Zusammenhang mit einer realen Person steht.

Deshalb darf ein User FB nach deren AGB nur nutzen, wenn er diesen echten Namen im Profil führt.
Tut er es nicht, dann kann er temporär – gegen Vorlage eines Ausweises und dann erfolgender Einrichtung des Klarnamens – oder komplett gesperrt werden.

Die HuffPost hat ein einfach erklärendes Video dazu online gestellt.

Immer noch scheinen viele Unternehmen nicht zu wissen, dass sie eine Unternehmensseite nicht wie ein persönliches Profil nutzen dürfen.
Auch das ist von einer Sperrung bedroht.

Steht aber auf einem anderen Blatt. 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.