Storytelling, Beispiel 1: Muharrem

Das Spiel mit den Emotionen.

Wer sich ein wenig intensiver mit dem „Storytelling“ (ja, ich weiß, Buzzword – aber was soll ich tun, so nennt man es heute nun mal) auseinandersetzt, der wird tatsächlich nicht viel Neues entdecken.

Geschichten werden seit Jahrtausenden erzählt und immer dann, wenn sie Emotionen transportieren, funktionieren sie um so besser. Gruselgeschichten sollten schon früher Kinder davon abhalten Dummes zu tun, Liebesgeschichten sollen berühren, Höhlenmalereien sollten Lehren, usw.

Auch ich kenne das aus eigenen Erfahrungen: gehaltene Vorträge werden dann als spannend und eindrucksvoll empfunden, wenn Inhalte in Geschichten verpackt werden. Bloße Zahlen und Statistiken kann kaum ein Mensch aushalten oder sich gar später daran erinnern.
In Geschichten verpackt, möglichst mit einem emotionalen Highlight, sprechen die Leute einen selbst Monate später noch darauf an und gehen mit einem vollkommen anderen Gefühl aus der Veranstaltung.

Ich möchte nach und nach einige emotionale Beispiele für Geschichten sammeln und hier zeigen, die gutes Storytelling ausmachen.
Diese Art der Werbung wird in den kommenden Jahren vermehrt auf allen Kanälen vertreten sein, denn das ist die Art Werbung, die nicht immer nur nervt und sich und seine Unternehmen/Produkte schönredet, sondern Lösungen zeigt.

Samsung für Gehörlose

Jeder wird diesen Samsung-Spot als Werbung wahrnehmen – aber ihn dennoch nicht verteufeln, weil er einfach anders wirkt.
Sicherlich ist Samsung in diesem Spot sehr offensiv und offensichtlich Verfasser des Spots – das kann man auch anders machen – aber dennoch ist er authentisch. Hauptprotagonist ist in diesem Fall Muharrem, ein Gehörloser aus Istanbul.

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